weizen
Weizen entstand im Vorderen Orient. Die ersten genutzten Weizenarten waren Einkorn (Triticum monococcum) und Emmer (Triticum doicum). Weizen ist nach der Gerste das zweitälteste

Getreide. Der moderne Weizen ging aus der Kreuzung mit mehreren Getreide- und Wildgrasarten hervor.
Alle Weizensorten gehören zur Gattung Triticum. Innerhalb dieser Gattung kann Weizen aufgrund der Chromosomenzahl in drei Gruppen gegliedert werden:
Einkorn (diploider Weizen) ist die älteste Weizengruppe mit 14 Chromosomen.
Emmer (tetraploider Weizen) hat einen zweifachen Chromosomensatz (28). Emmer, Hartweizen (Triticum turgidum ssp. durum) und Kamut gehören in diese Reihe.
Dinkel ist hexaploider Weizen mit 42 Chromosomen. Der Brotweizen (Triticum aestivum) gehört in diese Gruppe
Weltweit ist Weizen neben Mais das am Meisten angebaute Getreide.
Alpenraum
Die ersten Fund von Nacktweizen sind ca. 4800 Jahre alt.. Schon in der Steinzeit wurde Brot aus Weizen gebacken. Da Weizen ab ca. der mittleren Steinzeit immer angebaut wurde, kommen Landsorten von tiefen Lagen bis in Grenzlagen in den bergen vor. Hier wurde Weizen insbesondere für Festtage als ein besonderes Bortgetreide genutzt.